Unsere Referenzen zu chemiepolitischen Fragestellungen

Seit mehr als 30 Jahren befassen wir uns bereits mit den Themen Zukunft der Chemie und Chemikaliensicherheit. So haben wir in den vergangenen Jahren verschiedene Organisationen in chemiepolitischen und Unternehmen in anlagenbezogenen Fragen beraten.
 

 

TOP Deutsche Stakeholder-Konferenz zu Pharma-Rückständen in der Umwelt (16. November 2017)
Gemeinsam mit N-hoch-drei organisieren wir im Auftrag des Umweltbundesamtes die deutsche Stakeholder-Konferenz zu Pharma-Rückständen in der Umwelt im Rahmen von SAICM.

 


TOP Zwei Studien aus dem ISC3-Projekt veröffentlicht (15. September 2017)
Von März 2015 bis Juni 2017 war die BZL GmbH Teil eines Konsortiums (mit N-hoch-3 und DECHEMA), welches das BMUB/UBA beim Aufbau des Internationalen Kompetenzzentrums für Nachhaltige Chemie (International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) (Externer Link) unterstützt hat. Im Rahmen des Projekts ISC3 hat die BZL GmbH die Studie "Sustainability initiatives and approaches in the chemical sector" erstellt bzw. an der Erstellung der Studie "Identification of Priority Topics in the Field of Sustainable Chemistry" mitgewirkt. Die Studien stehen nun auf unserer bzw. der Webseite des UBA zum Download bereit:

 

TOP Neuer Teaser für „Wirtschaft im Zukunfts-Check. So gelingt die grüne Transformation“ (14. September 2017)
Mit einem neuen Teaser wirbt die Heinrich-Böll-Stiftung für ihre Vision einer grünen Transformation. Unser Beitrag in diesem Buch: Zeschmar-Lahl, B.: Chemische Industrie: Wie die Abkehr von fossilen Rohstoffen gelingen kann. ISBN: 978-3-96006-008-6.

 

TOP ISC3 – International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (2015-2017)
Von März 2015 bis Juni 2017 war die BZL GmbH Teil eines Konsortiums (mit N-hoch-3 und DECHEMA), welches das BMUB/UBA beim Aufbau des Internationalen Kompetenzzentrums für Nachhaltige Chemie (International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) (Externer Link) unterstützt hat. Die offizielle Gründungsveranstaltung des ISC3 fand am 17./18.5.2017 in den Räumen des BMUB in Berlin statt.

 

TOP 2nd Green and Sustainable Chemistry Conference, Berlin, 14.-17. Mai 2017
Auf dieser Tagung haben wir die Ergebnisse unserer Studie aus dem ISC3-Projekt „Sustainability initiatives and approaches in the chemical sector“ auszugsweise vorgestellt. Die Studie selbst wurde inzwischen auf der UBA-Webseite veröffentlicht (s.o.).

 

TOP Policy Paper zu SAICM und Nachhaltiger Chemie (2017)
SAICM steht für Strategic Approach to International Chemicals Management. Das SAICM-Mandat endet 2020. Derzeit laufen die internationalen Verhandlungen für ein Folgemandat (SAICM beyond 2020). Das erste Treffen zur SAICM-Nachfolge-Plattform fand im Februar 2017 in Brasilien statt (First meeting of the intersessional process considering the Strategic Approach and the sound management of chemicals and waste beyond 2020, Brasilia, Brazil, 7-9 February 2017). Prof. Dr. Henning Friege (N-hoch-3, externer Link) und Dr. Barbara Zeschmar-Lahl haben für dieses Treffen ein Diskussionspapier eingebracht: Beneficiary contributions of the concept of Sustainable Chemistry to the Strategic Approach to International Chemicals Management beyond 2020 – Policy paper as stimulus for the lunch dialogue during the First Meeting of the SAICM Intersessional Process in Brasilia, 7-9 February 2017.

 

TOP Chemische Industrie: Wie die Abkehr von fossilen Rohstoffen gelingen kann (2017)
Am 4. Mai 2017 ist das Buch der Heinrich-Böll-Stiftung „Wirtschaft im Zukunfts-Check. So gelingt die grüne Transformation“ beim oekom verlag München erschienen, ISBN: 978-3-96006-008-6. Unser Beitrag in diesem Buch befasst sich mit der Frage: Chemische Industrie: Wie die Abkehr von fossilen Rohstoffen gelingen kann.

 

TOP Ressourceneffizienzpotenziale in KMU der chemischen Industrie (2014)
Die Steigerung der Ressourceneffizienz ist nicht nur aus ökologischer und ökonomischer, sondern mit Blick auf Nord-Süd- und Generationengerechtigkeit auch aus ethischer Sicht eine vordringliche Aufgabe. In Deutschland kommt der Wirtschaft, hier insbesondere dem produzierenden Gewerbe und der Bauwirtschaft, aufgrund ihrer Energie- und Materialverbräuche, aber auch der dort vorhandenen Einsparpotenziale, eine besondere Bedeutung zu. Gemeinsam mit der BiPRO GmbH, München, haben wir im Auftrag des VDI Zentrums Ressourceneffizienz eine „Analyse von Ressourceneffizienzpotenzialen in KMU der chemischen Industrie" vorgenommen. Denn obwohl das Innovationsniveau der chemischen Industrie in Deutschland bereits sehr hoch ist, lassen sich insbesondere bei den kleinen und mittleren Unternehmen noch Potenziale für Material- und Energieeinsparungen finden. An sieben Fallbeispielen werden neben den jeweiligen Effizienzmaßnahmen auch die konkreten Kosteneinsparungen erläutert. Die Studie fokussiert auf Bereiche der Chemieindustrie, die mittelständisch geprägt und dabei volkswirtschaftlich besonders bedeutend sind. Die Studie kann vor der Webseite des VDI ZRE oder hier heruntergeladen werden.

 

TOP Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken (2014)
In unserer aktuellen Studie zu den Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken zeigen wir, dass die Hauptemissionsfrachten an Quecksilber in Deutschland aus Kohlekraftwerken stammen. Durch die Einführung strengerer Grenzwerte nach US-amerikanischem Vorbild (und natürlich auch durch den Einsatz Quecksilber-armer Kohle) könnten diese Emissionen deutlich gesenkt werden. Die Technologie hierfür ist verfügbar, wurde sogar in Deutschland entwickelt und ist bereits an mehreren Abfallverbrennungsanlagen in Betrieb. Derzeit wird auf EU-Ebene an der Aktualisierung des BVT-Merkblattes für Großfeuerungsanlagen von 2006 gearbeitet – eine gute Gelegenheit, auch hier den wahren Stand der Technik für die Minimierung der Quecksilberemissionen und nicht nur den Status quo festzuschreiben.

  • Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken in Deutschland – Stand der Technik der Emissionsminderung. Studie im Auftrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bundestag, April 2014
    Download: Studie (pdf, 0,6 MB)
  • Zeschmar-Lahl, B., Tebert, C.: Vom Winde verweht. Die Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken in Deutschland könnten durch Einführung des Standes der Technik um die Hälfte reduziert werden. In: ReSource, Heft 2/2014, 27. Jg., S. 32-40, Rhombos-Verlag, Berlin
    Download: Artikel (pdf, 0,25 MB)

 

TOP Strategien zur Bekämpfung von „Marine Litter“ in Entwicklungsländern (2013)
2013 haben wir im Auftrag der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mittels einer Delphi-Befragung die strategischen Fragen einer Problemlösung des Marine Litter-Problems in Entwicklungsländern vertieft betrachtet.

  • Strategien zur Bekämpfung von „Marine Litter“ in Entwicklungsländern. Ergebnisse einer Expertenbefragung (Delphi-Analyse) im Auftrag der GIZ, 2014
    Siehe hierzu auch: Zeschmar-Lahl B., Lahl U.: Im Mahlstrom der Moderne. Das globale Problem „Marine Litter“ stellt die Abfallwirtschaft vor eine große Herausforderung. ReSource 1, 18-24, 2014.
    Download: Artikel (pdf, 0,5 MB)

 

TOP Mercury Management in China (2011)
Für die GIZ waren wir in China u.a. auch im Rahmen der Verhandlungen der Minamata-Konvention tätig.

  • Lahl, U.: Possible Recommendations – Progress Report. China Council for International Cooperation on Environment and Development (CCICED), Special Policy Study on Mercury Management in China, Beijing, June 1.-2., 2011
    Download: Vortragsfolien (pdf, 1,9 MB)

 

TOP Going Green: Chemie. Handlungsfelder für eine ressourceneffiziente Chemieindustrie (2011)
Im Jahr 2011 haben wir im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung eine Studie erstellt, die aufzeigen soll, welche Veränderungen die Chemiebranche in der Bundesrepublik vollziehen muss, um den Umwelt- und Klimaschutzzielen gerecht zu werden und gleichzeitig ihre Produktion wettbewerbsfähig zu halten. Diese Studie wurde in 2012 auf mehreren Veranstaltungen mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik diskutiert (siehe Vorträge).

 

TOP Expertenkommission „Kunststoffindustrie in Niedersachsen am Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung“ (1997-1999)
Das niedersächsische Umweltministerium hatte 1997 eine Expertenkommission einberufen, die sich mit dem programmatischen Ziel „Kunststoffindustrie in Niedersachsen am Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung“ befasste. Dr. Zeschmar-Lahl war eine der beiden Vertreterinnen für den Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU). Mehr dazu hier:

 

TOP Weitere Publikationen (Auswahl)

  • Lahl U., Kümmerer K.: Sustainable Chemistry / Green Chemistry. Überlegungen für die chemiepolitische Diskussion. In: Beyer H. (Hrsg.) – Die Grünen | Europäische Freie Allianz im Europäischen Parlament: Giftfreies Europa, S. 83-94, 2014
    Download (externer Link): Giftfreies Europa (pdf, 5,8 MB)
  • Lahl U.: Marine litter – why we need chemical answers. Vortrag auf der Ecochem 2013 - The Sustainable Chemistry & Engineering Event. Congress Center Basel, 19.11.2013.
  • Lahl U., Zeschmar-Lahl B.: RISKCYCLE and EU Legislation. In: Bilitewski B., Darbra R.M., Barceló D. (Eds.): Global Risk-Based Management of Chemical Additives II. The Handbook of Environmental Chemistry 23, 137-152, 2013
  • Schönberger H., Tebert C., Lahl U.: Expertenanhörung im Umweltausschuss. Fachleute nahmen Stellung zum Regierungsentwurf zur Umsetzung der EU-Industrieemissionsrichtlinie in deutsches Recht. ReSource 4, 4-11, 2012
    Download: Artikel (pdf, 1 MB)
  • Lahl U., Zeschmar-Lahl B.: RISKCYCLE and EU Legislation. RISKCYCLE - Risk Based Management of Chemicals and Products in a Circular Economy at a Global Scale. Beiträge zu Abfallwirtschaft/Altlasten Band 87, 201-212, 2012
  • Lahl U., Zeschmar-Lahl B.: Verbesserung des stofflichen Recyclings mittels REACH. Müll-Handbuch Kz. 0145, Lfg. 3, 2012. Externer Link: Abstract
  • Lahl U.: Wie "grün" kann Chemie heute sein? Waterkant 4, 29-30, 2011
  • Zeschmar-Lahl B.: Von der Produktverantwortung zur Stoffverantwortung – Beispiel PVC-Industrie. In: Bilitewski B., Werner P., Rotter V.S., Janz A.: 20 Jahre Abfallwirtschaft, Herstellerverantwortung, Produktpolitik. Beiträge zu Abfallwirtschaft/Altlasten Bd. 79, 101-115, 2011

 
Ältere Beiträge (Auswahl)

  • Lahl U.: Chemiepolitik ist zuerst Produktpolitik. Die Zukunft der Chemie. In: Schaeffer R. (Hrsg.): Ist die technisch wissenschaftliche Zukunft demokratisch beherrschbar? Beiträge zum Kongress der Heinrich Böll Stiftung, 39-46, 1990
  • Lahl U., Zeschmar-Lahl B.: Chemiepolitische Vorstellungen und die „Sprache der Chemie“. In: Held M. (Hrsg.): Chemiepolitik: Gespräch über eine neue Kontroverse. VCH-Verlag Weinheim, 175-182, 1988
  • Zeschmar-Lahl B.: Chemikaliengesetz und Altstofferfassung. In: Friege H., Claus F. (Hrsg.): Chemie für wen? rowohlt Verlag, Reinbek, 95-106, 1988
  • Lahl U., Zeschmar-Lahl B.: Chemie und Natur. In: Friege H., Claus F. (Hrsg.): Chemie für wen? rowohlt Verlag, Reinbek, 182-187, 1988
  • Lahl U., Zeschmar B.: Stoffströme und Bedeutung – Politische Handlungsszenarien. In: Arbeitskreis Chemische Industrie und KATALYSE (Hrsg.): Gift Macht Geld. Die Chemische Industrie und Strategien zu ihrer Entgiftung, Köln, 77-90, 1986
  • Lahl U., Zeschmar B.: Konversion ja, aber wohin? In: Arbeitskreis Chemische Industrie und KATALYSE (Hrsg.): Gift Macht Geld. Die Chemische Industrie und Strategien zu ihrer Entgiftung, Köln, 104-109, 1986
  • Jansen S., Lahl U., Zeschmar-Lahl B.: Chemische Industrie und GRÜNE. In: Projektgruppe Grüner Morgentau (Hrsg.): Perspektiven ökologischer Wirtschaftspolitik. Ansätze zur Kultivierung von ökonomischem Neuland. Campus Verlag, 115-134, 1986
  • Lahl U., Zeschmar B.: Leider nur Ausnahme. Reaktion war richtig. Aristolochiasäure und Arzneimittelgesetz. Öko-Mitteilungen 2, 24-27, 1983
  • Zeschmar B., Lahl U.: Gefährlich Wohnen. PCP in Holzschutzmitteln. Hrsg.: BBU, Bonn, BBU-Argumente 12, 1983/85
  • Anker S., Damm I., Faust M., Flügger J., Grimme L.H., Kittelsen K., Klinger M., Littkemann B., Paprotka M., Thielert T., Zeschmar B.: Projekt Herbizide: Die Problematik von Wirkungsschwellenwerten in Pharmakologie und Toxikologie. Universität Bremen, Informationen zu Energie und Umwelt, Teil A Nr. 20, ISSN 0720-3616, September 1983
  • Lahl U., Zeschmar B.: Zwei Klassen krebserzeugender Chemikalien? Sicherheit in Chemie und Umwelt 1, 281 - 284, 1981