Chemiepolitik und Chemikaliensicherheit

Die chemische Industrie hat heute zwei Gesichter. Einerseits ist sie als Rohstoff- und Energieverbraucher ein wesentlicher Emittent und damit Problemverursacher; andererseits ist sie mit einer Vielzahl ihrer Produkte schon heute ein wichtiger Teil der Problemlösung. Mit Blick auf die von der EU geforderte low carbon economy muss die Chemieindustrie sich dabei nicht nur energetisch, sondern auch auf der stofflichen Seite auf eine Steigerung der Ressourceneffizienz sowie eine Umstellung auf nachwachsende Rohstoffe einstellen. Dabei muss sie sich auch dem Thema Chemikaliensicherheit stellen. Ziel muss es sein, gefährliche Stoffe durch weniger gefährliche zu ersetzen, die gefährlichen Stoffe zu zerstören oder in Senken zu überführen und die Emissionen von Schadstoffen insgesamt zu minimieren. Dies ist in erster Linie Aufgabe der Industrie – aber auch der Genehmigungsbehörden wie die europäische Chemikalienbehörde ECHA, oder auch der für den Vollzug des Chemikalien-, Immissionsschutz- und Abfallrechts zuständigen Behörden in Bund und Ländern.

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