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“May Peace and Climate Justice prevail!”
Professor Wangari Maathai (Kenia, 1940 - 2011), Friedensnobelpreisträgerin 2004,
auf dem Weltklimagipfel, Kopenhagen, 15. Dezember 2009

 
Der Klimawandel ist derzeit eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder hängt davon ab, dass es gelingt, die Freisetzung von Klimagasen weltweit zu begrenzen, um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen. Dabei müssen die berechtigten Interessen der Schwellen- und Entwicklungsländer angemessen berücksichtigt werden. Einen wesentlichen Beitrag hierzu kann die Umwelttechnik leisten. Die BZL Kommunikation und Projektsteuerung GmbH ist seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Feldern der ökologischen Bewertung von Umwelttechnik tätig. Erfahren Sie mehr darüber auf unseren Seiten

 


Wiener Stadtwerke Nachhaltigkeitsbericht 2015 mit dem 2. Platz beim ASRA ausgezeichnet
2016 hat die BZL GmbH die Wiener Stadtwerke bei der Erstellung ihres Nachhaltigkeitsberichts 2015 wissenschaftlich beraten. Der Bericht wurde am 10.10.2016 beim Austrian Sustainability Reporting Award (ASRA) mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Große Unternehmen“ ausgezeichnet. Der Award wird von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Kooperation mit dem Institut österreichischer Wirtschaftsprüfer, dem Lebensministerium, dem Umweltbundesamt, der Industriellenvereinigung und respACT – austrian business council for sustainable development, der Wirtschaftskammer Österreich und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik vergeben.

 


Background Report on Best Environmental Management Practice (BEMP) for the Waste Management Sector für JRC veröffentlicht
Seit November 2014 unterstützt die BZL GmbH gemeinsam mit E3 Environmental Consultants Ltd. (UK) das Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission in Sevilla bei der Erarbeitung des Sectoral Reference Document (SRD) on Best Environmental Management Practice (BEMP) for the Waste Management Sector.

 

Wienerberger Nachhaltigkeits-Update 2015 veröffentlicht
2016 hat die BZL GmbH die Wienerberger AG bei der Erstellung ihres Nachhaltigkeits-Updates 2015 wissenschaftlich beraten. Das Update 2015 wurde am 30.6.2016 veröffentlicht.

 


Mai 2016: UN-Vollversammlung in Nairobi (UNEA-2) - Side Event zu Nachhaltiger Chemie und ISC3
Anlässlich der UN-Vollversammlung in Nairobi (UNEA-2) wird eine Veranstaltung zum Thema Nachhaltige Chemie organisiert, bei der auch die möglichen Rollen und Aufgaben des künftigen ISC3 angesprochen werden. Die Veranstaltung wurde von der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Ghana, der UNEP und dem Sekretariat der Konventionen (BRS) angemeldet. Aktuell ist die BZL GmbH Teil eines Konsortiums (mit N-hoch-3 und DECHEMA), welches das BMUB/UBA beim Aufbau eines Internationalen Kompetenzzentrums für Nachhaltige Chemie (International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3)) unterstützt.

 

Wienerberger Nachhaltigkeitsbericht 2014 veröffentlicht
In 2015 hat die BZL GmbH die Wienerberger AG bei der Entwicklung ihrer neuen Sustainability Roadmap und der Erstellung des aktuellen Nachhaltigkeitsberichts wissenschaftlich beraten. Der Wienerberger Nachhaltigkeitsbericht 2014 wurde am 30.9.2015 veröffentlicht. Am 5. Oktober 2015 wurde er mit dem Austrian Sustainability Reporting Award (ASRA) mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Große Unternehmen“ ausgezeichnet.

 

Im August 2015 wurde die Imagebroschüre 2014 der Wiener Stadtwerke mehrfach ausgezeichnet: so erhielt sie allein drei Preise bei den ARC Awards 2015 („Gold“ als weltweit bester fremdsprachiger Geschäftsbericht Energie-Infrastruktur und jeweils „Silber“ für die Covergestaltung und das Design). Den deutschen Text hat die BZL GmbH verfasst. Die Imagebroschüre steht hier zum Download bereit:

 

2014
Neben dem Klimaschutz wird der Schutz der biologischen Vielfalt (Biodiversität) international als eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft der Menschheit angesehen. Gefährdet ist die Biodiversität nicht nur in den tropischen Regenwäldern des Amazonasgebiets, sondern auch bei uns, direkt vor unserer Haustür. 2014 haben wir im Auftrag der Wiener Stadtwerke untersucht, welche Möglichkeiten zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität es auf Friedhöfen – von denen die Wiener Stadtwerke immerhin ganze 46 in Wien betreiben – gibt. Das Ergebnis: „Funktionierende Ökosysteme, die ein breites Artenspektrum aufweisen, sind ebenso wichtig wie die Vernetzung zwischen verschiedenen Lebensräumen. Friedhöfe können hier verschiedene Aufgaben als Bestandteil einer Grünen Infrastruktur übernehmen: Erhalt intakter Ökosysteme oder Bereitstellung von Habitatflächen, die mit Blick auf bestimmte Arten renaturiert wurden, oder das Anbieten von natürlichen Landschaftselemente, wie zum Beispiel kleine Wasserläufe, Waldstücke oder Hecken, die als Ökokorridore oder Trittsteine für wildlebende Arten dienen können. ... Wichtig ist, die BesucherInnen über diese Funktionen des Friedhofs zu informieren und so für Akzeptanz und Kooperationsbereitschaft zu sorgen.“

 

Die Steigerung der Ressourceneffizienz ist nicht nur aus ökologischer und ökonomischer, sondern mit Blick auf Nord-Süd- und Generationengerechtigkeit auch aus ethischer Sicht eine vordringliche Aufgabe. In Deutschland kommt der Wirtschaft, hier insbesondere dem produzierenden Gewerbe und der Bauwirtschaft, aufgrund ihrer Energie- und Materialverbräuche, aber auch der dort vorhandenen Einsparpotenziale, eine besondere Bedeutung zu. Gemeinsam mit der BiPRO GmbH, München, haben wir im Auftrag des VDI Zentrums Ressourceneffizienz eine „Analyse von Ressourceneffizienzpotenzialen in KMU der chemischen Industrie" vorgenommen. Denn obwohl das Innovationsniveau der chemischen Industrie in Deutschland bereits sehr hoch ist, lassen sich insbesondere bei den kleinen und mittleren Unternehmen noch Potenziale für Material- und Energieeinsparungen finden. An sieben Fallbeispielen werden neben den jeweiligen Effizienzmaßnahmen auch die konkreten Kosteneinsparungen erläutert. Die Studie fokussiert auf Bereiche der Chemieindustrie, die mittelständisch geprägt und dabei volkswirtschaftlich besonders bedeutend sind. Die Studie kann vor der Webseite des VDI ZRE oder hier heruntergeladen werden.

 

Monitoring und Good Governance sind zentrale Anforderungen an eine biomassebasierte Rohstoffstrategie, damit die Ernährung von bald neun Milliarden Menschen und der Schutz der Biodiversität gewährleistet werden können. Bislang fehlen jedoch Konzepte, wie die Zielkonflikte, die auf konkurrierenden Landnutzungsinteressen beruhen, gelöst werden können. Unsere Studie „Bioökonomie für den Klima- und Ressourcenschutz – Regulative Handlungskorridore“ soll als Diskussionsanreiz dazu dienen, wie ordnungsrechtliche Instrumente wie Schutzverordnungen für die Biodiversität, THG-Quoten, Effizienz und Suffizienz in einem Steuerungsmix zusammen laufen müssen, um die Ziele des Klimaschutzes, der Welternährung und der Sicherung der Biodiversität nicht zu verfehlen. Die Politik ist aufgefordert, ihre Bioökonomiestrategie mit einer konsistenten Governance zu hinterlegen.

  • Bioökonomie für den Klima- und Ressourcenschutz – Regulative Handlungskorridore. Studie im Auftrag des NABU, März 2014
    Download: Studie (pdf, 8,1 MB)

 

In unserer aktuellen Studie zu den Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken zeigen wir, dass die Hauptemissionsfrachten an Quecksilber in Deutschland aus Kohlekraftwerken stammen. Durch die Einführung strengerer Grenzwerte nach US-amerikanischem Vorbild (und natürlich auch durch den Einsatz Quecksilber-armer Kohle) könnten diese Emissionen deutlich gesenkt werden. Die Technologie hierfür ist verfügbar, wurde sogar in Deutschland entwickelt und ist bereits an mehreren Abfallverbrennungsanlagen in Betrieb. Derzeit wird auf EU-Ebene an der Aktualisierung des BVT-Merkblattes für Großfeuerungsanlagen von 2006 gearbeitet – eine gute Gelegenheit, auch hier den wahren Stand der Technik für die Minimierung der Quecksilberemissionen und nicht nur den Status quo festzuschreiben.

  • Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken in Deutschland – Stand der Technik der Emissionsminderung. Studie im Auftrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bundestag, April 2014
    Download: Studie (pdf, 0,6 MB)
  • Zeschmar-Lahl, B., Tebert, C.: Vom Winde verweht. Die Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken in Deutschland könnten durch Einführung des Standes der Technik um die Hälfte reduziert werden. In: ReSource, Heft 2/2014, 27. Jg., S. 32-40, Rhombos-Verlag, Berlin
    Download: Artikel (pdf, 0,25 MB)

 
Umwelttechnik ist allerdings kein Allheilmittel. Für andere vom Menschen gemachte Umweltprobleme sind andere/weitere Strategien eher zielführend. Aktuell zeigt sich dies etwa beim Thema "Marine Litter". Lesen Sie hierzu unsere aktuelle Veröffentlichung:

  • Im Mahlstrom der Moderne. Das globale Problem „Marine Litter“ stellt die Abfallwirtschaft vor eine große Herausforderung. ReSource 1, 18-24, 2014.
    Download: Artikel (pdf, 0,5 MB)

Ihre Ansprechpartnerin:

 Dr. Barbara Zeschmar-Lahl
Dr. Barbara Zeschmar-Lahl
Tel. +49 4207 699 838
Mob. +49 178 174 7654
 

 
Prof. (apl.) Dr. Uwe Lahl, unser vormaliger Geschäftsführer, hat die BZL GmbH verlassen und ist seit 1.4.2014 Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr in Baden-Württemberg. Sie erreichen ihn unter Uwe.Lahl@vm.bwl.de.